Über Viktor Hacker
Da wäre Viktor Hacker, der Spötter, der Sarkast, der seinen Geschichten mit sonorem Bariton kraftvolles Leben verleiht. Seine Geschichten handeln von seinem höchsteigenen Hadern mit den Menschen und mit sich selbst in dieser Welt. Wenn man jedoch über den teils bösartigen Sprachwitz hinweghört, erschließt sich seine grundsätzliche Sympathie für den Menschen. Sofern dieser nicht in der Gruppe unterwegs ist – denn in diesem Fall ist unsere leicht teuflische Bühnengestalt sofort gezwungen, mit Wörtern wie Waffen um sich zu stechen. Auf den zahlreichen Kleinkunstbühnen der Hansestadt Hamburg ist er regelmäßig mit unterschiedlichen Programmen zu sehen. Neben den „Feuerbrüdern“ gehören dazu auch wiederholte Auftritte als Gast der „Lesebühne Längs“ und mit der sehr eigenwilligen Performance „Zeit für Zorn – die Türsteherlesung“ – bei der er seine langjährigen Erfahrungen als Türmann auf dem Hamburger Kiez in schwarzhumoriger Weise auf der Bühne zum Besten gibt.